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Güttingen, Mäuseturm

 
Im See vor Güttingen befinden sich Ruinen eines mittelalterlichen Turms und von spätbronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen. Diese werden von Tauchern des Amts für Archäologie im März und April 2019 dokumentiert.
Auf einer Untiefe vor dem Schloss Güttingen, etwa 240 m vom Ufer entfernt, liegt der sagenumworbene Mäuseturm. Bereits vor Generationen wird von im Quadrat angeordneten Pfählen und Schwellhölzern berichtet – sie sind auch heute noch zu erkennen. Die besondere Lage im See aber auch Funde wie ein lithurgisches Silberglöckchen zeugen von der Bedeutung der turmartigen Konstruktion. Vergleichbare Anlagen sind in Arbon-Hafenmole und in Rorschach-Heidenländle bekannt.
Bei Untersuchungen in den Jahren 2008, 2017 und 2018 konnten einige der Bauhölzer dendrochronologisch ins 12. Jh. n. Chr. datiert werden.
 
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